Eine Liebeserklärung

Sauerkraut ist ein unschätzbares, ein phantastisches Lebensmittel. Seit 2000 Jahren begleitet es den Menschen in der Esskultur. Jede Generation entdeckt es immer wieder neu und kommt in den Genuss seiner wundervollen Eigenschaften. Auf vielfältige Art ist Sauerkraut schlicht einzigartig. Es ist so ungemein wandlungsfähig, dass es die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen entfalten kann. Je nach Art der Herstellung und Zubereitung kann es von süß bis sauer, von lieblich bis deftig, von mild bis scharf schmecken. Es kann ein Gericht dominieren oder dezent, als Beigabe, einen zarten Akzent setzen. Der Kunst und Phantasie beim Kochen lässt es weiten Raum.

Mit eigens für dieses Buch kreierten Rezepten möchten wir dazu anregen, diesen kulinarischen Allrounder in frischen Kombinationen neu zu erleben!

Die Autorinnen

Cornelia Hermanns hat Germanistik und Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropageschichte studiert. Nach Erstem und Zweitem Staatsexamen und einer Promotion arbeitete sie in einem interdisziplinären Forschungsprojekt der Universität Tübingen im Rahmen des Programms „Humanisierung der Arbeitswelt“. Anschließend war sie für den Verlagsservice Dr. Ulrich Mihr in Tübingen tätig. Nach der Geburt der beiden Töchter begann sie, als freie Autorin für die Verlagsgruppe MairDumont genau recherchierte Artikel und Specials zu schreiben.

Isabella Obrist stammt aus einer Gastwirtfamilie in Oberösterreich. Statt den Familienbetrieb zu übernehmen, studierte sie in Paris und in Buenos Aires chinesische Medizin. Studienaufenthalte in Shanghai, Beijing und bei den Mönchen am Tiantai Shan sowie zahlreiche Weiterbildungen (u.a. in München, Buenos Aires, New York und Paris) vertieften ihre Kenntnisse über TCM und die Fünf-Elemente-Lehre. Isabella Obrist, Autorin meh- rerer Bücher über Kochen nach den Fünf Elementen, lebt heute mit ihrer Familie in Paris, wo sie auch eine TCM-Praxis betreibt.
Sie hält international Vorträge und gibt Kurse zu den Themen TCM, Fengshui und der Fünf-Elemente- Lehre.

Ein Handbrevier für Eisstockschützen

Eisstockschießen ist kein „liebes Spiel“.
Es ist das in eine Weltformel übertragene ewige Zusammenwirken von Wollen und Können unter oft widrigen, in jedem Fall eiskalten Verhältnissen. Es spiegelt wider wie wir miteinander umgehen und so ist es nicht verwunderlich, dass dieses Spiel ein Mannschaftssport ist. Es verlangt Konzentration und Ausdauer. Es ist Jagd und Eroberung, Miteinander und Gegeneinander. Es ist ein im Jahresablauf fest verankerter Brauch und Zeitvertreib, für manchen ist es eine Religion.
Es ist jedenfalls: ein Ritual – und ich bin sicher, dass man dereinst noch zahllose
mit Eisstöcken bemalte Schädel aus keltischen Gräbern bergen wird.

Denn eines war auch unseren Urahnen schon immer völlig klar:
In der Mitte des Alls befindet sich eine Taube. Und alles dreht sich nur um sie.

Eine Liebeserklärung an eine Passion:
Das Eisstockschießen, erläutert in Theorie und Praxis

Werden und Wesen eines Sommersitzes

Als junger Wiener Chirurg kauften die Eltern des Autors, Marie (geb. Exner) und Anton v. Frisch 1882 in Brunnwinkl am Wolfgangsee ein behäbiges Bauernhaus mit eingebauter Kornmühle. Hiermit legten sie den Grundstein zu einem Feriensitz, der nun seit rund 140 Jahren besteht. Die bezaubernde Lage veranlasste das Ehepaar, in den nächsten zwei Jahrzehnten vier weitere benachbarte Häuser zu erwerben und diese unter Wahrung des äußeren Gesichts zu modernisieren.
Auch wenn die technische Entwicklung das Antlitz der Umgebung seit damals einschneidend verändert hat, so hat der Brunnwinkl trotz allem seine schlichte Schönheit bewahrt. Das kleine Reich dient der Familie nun bereits in der 6. Generation als Feriendomizil und Rückzugsort.
Als jüngster Sohn von Anton und Marie erlebte Karl von Frisch das Werden und Wesen dieses einzigartigen Familiensitzes von Anfang an bis ins hohe Alter von 96 Jahren mit. Nicht zuletzt prägten ihn die Sommer im Brunnwinkl in Hinblick auf seine naturwissenschaftliche Karriere: In diesem Umfeld unternahm er – nicht selten unter Mithilfe der ganzen Familie – seine Bienenversuche, die letztendlich zur Entschlüsselung der Bienensprache führten. Für seine Forschung wurde ihm im Jahr 1973 der Nobelpreis

Der Autor

Karl von Frisch, geb. 1886 in Wien, begann nach seiner Schulzeit am Schottengymnasium zunächst das Studium der Medizin, wechselte aber nach fünf Semestern zur Zoologie. Nach dem Studium in Wien und München, das er 1910 mit der Promotion abschloss, habilitierte er sich 1912 mit einer Arbeit über die Farbanpassung bei Fischen. 
Während des 1. Weltkriegs war er 1914 bis 1919 als Hilfsarzt am Rudolfinerkrankenhaus in Wien tätig. 1921 wurde er Institutsdirektor für Zoologie an der Universität in Rostock, ab 1925 übernahm er die Leitung des zoologischen Instituts in München. 
Während des 3. Reichs verlor er wegen seiner jüdischen Großmutter beinahe seine Stelle, nachdem er aber die Steigerung der Honigproduktion wissenschaftlich verfolgte, wurde seine Tätigkeit als systemrelevant für die Ernährung der Bevölkerung eingestuft und er durfte sein Amt behalten. 
1946 wechselte er an die Universität in Graz, 1950 kehrte er an das Zoologische Institut in München zurück. 1958 wurde er emeritiert, setzte jedoch seine Forschungstätigkeiten fort.
Bekannt wurde Karl von Frisch vor allem durch seine Untersuchung der Honigbiene, deren Orientierungsvermögen und Tanzsprache er erforschte. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, u.a. im Jahr 1973 den Nobelpreis für Physiologie & Medizin.
Karl von Frisch starb 1982 in München.

Umgang mit dem Coronavirus von Wuhan bis Taipei

Es gibt unzählige Artikel über die Corona-Situation und die Rolle, die China darin spielt. Selten wird jedoch die Perspektive Chinas oder Taiwans beachtet. Was hat sich in den chinesischsprachigen Ländern seit dem Ausbruch des Virus abgespielt? Ein Team von Nachwuchswissenschaftler:innen hat chinesischsprachige Internetquellen ausgewertet und gibt Antworten auf Fragen zur Herkunft des Virus, zur Anzahl der gemeldeten Todesfälle, zum Umgang mit Whistleblowern uvm.

Die Herausgeberinnen

Dr. Josie-Marie Perkuhn  leitet das Verbundprojekt „Taiwan als Pionier“ (TAP) an der Universität Trier und ist Non-resident Fellow am Institut für Sicherheitspolitik Kiel. Nach dem Politikwissenschaft- und Sinologiestudium wurde sie 2018 von der Universität Heidelberg promoviert. Studien- und Forschungsaufenthalte brachten sie nach Chengdu, Shanghai, Peking und Taipeh. Als Postdoc beschäftigte sie sich mit Chinas Friedensnormen und gründete die Online-Feature Reihe „chinnotopia: Future designed by China“.

Dr. Mariana Münning ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sinologie der Universität Heidelberg. Sie forscht, lehrt und publiziert vor allem in den Bereichen Sprachwissenschaft, Sprachplanung und Schulbücher im China des 20. Jahrhunderts. 2017 wurde sie an der Universität Heidelberg für ihre Arbeit über den Linguist und Reformer Wei Jiangong promoviert. 2018 bis 2023 war sie Vorsitzende des Sinologie Heidelberg Alumni Netzwerk e.V. (SHAN).

Für die optimale Funktionalität unserer Website verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Website geben Sie uns hierzu Ihre Zustimmung. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen