MENSCHENWÜRDIGE ARBEITSBEDINGUNGEN

Zwangsarbeit an der Großen Mauer

Von einer Gewerkschaft oder Demonstrationen für die Einführung eines Achtsundentags hätten die Menschen, die zur Zwangsarbeit an die Große Mauer abkommandiert wurden, nur träumen können!

Erst 1886 rief die Arbeiterbewegung in Nordamerika am 1. Mai erstmals zu einem Generalstreik auf, der auf die Einhaltung der Rechte von Arbeitern auf einen geregelten Arbeitstag aufmerksam machen sollte. 

Im China der Han (206 v. bis 220 n.Chr.) und der Mingzeit (1368-1644) hingegen wurde mindestens ein Mann pro Familie, sowie zahlreiche Sträflinge und Soldaten zum Bau an der Mauer verdonnert, was in den meisten Fällen einem Todesurteil gleichkam: Die Arbeitsbedingungen waren unmenschlich, Maßnahmen zur Arbeitssicherheit gab es nicht. Man sagt, dass pro Meter Mauer ein Menschenleben zu beklagen sei. Die Große Mauer erstreckt sich – neuesten Erhebungen zufolge – über 21.196,18 km und besteht aus über 43.000 Einzelobjekten. Wer bei den Bauarbeiten starb, wurde einfach mit eingemauert. Nicht umsonst wird die Große Mauer auch der “größte Friedhof der Welt” genannt.

Auch wenn der Bau der Mauer viele Jahrhunderte zurückliegt, so sollten wir uns darauf besinnen, dass auch heute noch unzählige Menschen unter härtesten und unwürdigen Bedingungen schuften müssen. Denken Sie beim Kauf Ihres nächsten T-Shirts daran!

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